Saubere Gebäude brauchen
saubere Abläufe. Von der Offerte bis zum Rapport.
gebaeudejournal.ch liefert Schweizer Gebäudedienstleistern fundierte Beiträge zur Kalkulation von Hauswartungs- und Reinigungsmandaten, zur Zusammenarbeit mit Liegenschaftsverwaltungen und zu den mietrechtlichen Spielregeln, die in jeder Mietliegenschaft mitspielen.
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Leitartikel der Redaktion
Hauswartung kalkulieren: Wann sich die Pauschale lohnt – und wann sie Geld kostet
Eine Liegenschaft mit zwölf Wohnungen, CHF 780.– im Monat, sauber offeriert. Nach einem halben Jahr zeigt die Zeiterfassung: Der effektive Stundenertrag liegt nicht bei CHF 65.–, sondern bei CHF 46.–. Eine Beispielrechnung zeigt, wo die Stunden versickern.
Pauschalen sind bei Verwaltungen beliebt, weil sie planbar sind. Für den Hauswartungsbetrieb werden sie zum Verlustgeschäft, sobald Zusatzwünsche, Telefonate und Extrafahrten stillschweigend in der Pauschale verschwinden. In unserer Beispielrechnung sinkt der Stundenertrag dadurch von CHF 65.– auf rund CHF 46.–. Ein klares Leistungsverzeichnis und eine Aufwandsposition für Zusatzleistungen holen den Grossteil zurück.
Inhalte des Artikels
- 01Die Pauschale, die niemand nachrechnet
- 02Die Beispielrechnung: Was offeriert wurde
- 03Was tatsächlich passiert
- 04Das eigentliche Problem: ein unklarer Leistungsumfang
- 05Vier Hebel für eine Pauschale, die aufgeht
- 06Das Ergebnis nach der Umstellung
- 07Fazit: Pauschal ja, aber mit klaren Grenzen
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